Gesicht

Es gibt wohl nur wenige Menschen, die mit Ihrem Gesicht komplett glücklich und zufrieden sind. Die Nase zu schief oder zu lang, zu groß, die Lippen nicht voll genug, die Ohren zu abstehend, Schlupflider, zu buschige Augenbrauen, unreine, fettige oder vernarbte Haut, und, gerade für die Frau, die so langsam in die Jahre kommt, das ungeliebte Dauerthema: Falten. Mit dem morgendlichen in den Spiegel schauen fängt für viele Menschen schon der Ärger an: wieder nicht rechtzeitig ins Bett gegangen, gestern ein Glas Wein getrunken und schon sehen die Augen müde und verquollen aus. Die beste Schminke kann uns nicht mehr helfen, auch wenn Guido Maria Kretschmer sagt dass man jedes Makel überpinseln kann. So geht hierzulande der Trend weg von Abdeckstift und Puderpinsel stetig steigend Richtung Tupfer, Nadel und Faden.

Unter einer schiefen Nase muss man nicht mehr bis an sein Lebensende leiden. Schönheitsoperationen, vor ein paar Jahren noch hierzulande eher Tabuthema, sind zu einer Selbstverständlichkeit geworden, wenn man aus irgendeinem Grund mit seinem Gesicht nicht oder nicht mehr zufrieden ist. Dieser Trend ist auch durch das Ansteigen der neuen Fernseh-Sendformate zum Stichwort „Schönheit“ zu beobachten.

In der plastischen Chirurgie werden somit immer mehr Gesichtsstraffungen, Nasenkorrekturen, Lippenkorrekturen, Faltenbehandlung durch Verfahren wie Botulinumtoxin (kurz: Botox), Faltenunterspritzung mit Füllsubstanzen, Laserbehandlungen, Peelings oder Gesichtsstraffungen vorgenommen. Die technischen Möglichkeiten der Operateure werden immer besser, die Risiken während und nach den Operationen immer geringer, die Kosten immer bezahlbarer. Für viele ein wichtiger Faktor, da plastische und ästhetische Operationen nicht von den Krankenkassen übernommen werden.

Nach einer erfolgreichen Operation zeigt sich das Gesicht dann beim morgendlichen Blick in den Spiegel von einer völlig neuen Seite. Schiefe Nase, Gesichtsnarbe oder Schlupflid gehören zur Vergangenheit.